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(ab April 2010):

 

Presseartikel der AZ vom 12.05.2011 zur Auszeichnung der GS Saulheim

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Bild der Auszeichnung der GS SaulheimPresseartikel der AZ vom 12.05.2011

zur Auszeichnung der GS Saulheim:

Schüler trotzen Karies

12.05.2011 - SAULHEIM

Von Claudia Wößner

ZAHNPFLEGEWETTBEWERB 3. Platz für Saulheimer ABC-Schützen

Nichts lieben Kinder mehr als Naschzeugs und zuckerhaltige Getränke. Doch gerade bei diesen süßen Glücklichmachern lauert überall der böse Onkel Karies - ein bakterieller Alptraum für den Kindermund, den die 3 c der Saulheimer Grundschule gar nicht erst Realität werden lassen will.

Die Drittklässler können sich nun mit Fug und Recht kleine „Zahnpflegeprofis“ nennen, denn bei dem Schulwettbewerb „Schnell zum Zahnarzt flitzen, damit die Zähne blitzen“ haben sie einen hervorragenden dritten Platz belegt.

Die „Arbeitsgemeinschaft Jugendzahnpflege Rheinhessen“ (AGZ) rief nach den Sommerferien Kids an 130 Grundschulen aus Alzey, Bingen, Mainz und Worms dazu auf, in den nächsten Monaten mindestens einmal zum Zahnarzt zu gehen. Ziel des Wettbewerbs ist es, aus ABC-Schützen mit gesunden Beißern keine kleine Zahnpatienten werden zu lassen.

Die Saulheimer erwiesen sich als besonders mutig: Seit den Sommerferien besuchten aus ihrer Klasse 76 Prozent der Knirpse einen Zahnarzt. „Das ist schon ein guter Wert“, freute sich Heike Tettweiler von der Arbeitsgemeinschaft über das gute Abschneiden der Klasse. Noch größer als bei der Zahnexpertin war die Freude bei den Grundschülern selbst.

Kinder sollen Angst vor Zahnarzt verlieren

Schließlich wurden die Grundschüler für den dritten Platz beschenkt: Jedes Kind erhielt eine Zahnbürste und ein Schweißband, dazu gab es 50 Euro für die Klassenkasse. Geld, das so verriet die stolze Klassenlehrerin Anna Höger, schon in der nächsten Woche Verwendung finden könnte. Denn dann unternimmt die 3 c nämlich eine Klassenfahrt nach Koblenz.

Die AGZ ist ein Zusammenschluss rheinhessischer Zahnärzte, gesetzlicher Krankenkassen und der regionalen Gesundheitsämter zur gruppenprophylaktischen Kariesvorbeugung bei Kindern und Jugendlichen. In der Praxis sieht die Arbeit der Arbeitsgemeinschaft so aus, dass die ABC-Schützen in ihrem ersten Schuljahr untersucht werden, ehe sie in den Klassen zwei bis vier eingeführt werden in richtige Mundhygiene und gesunde Ernährung. „Es wird nichts Süßes verboten“, macht Tettweiler deutlich, dass die Kleinen keineswegs auf Bonbons und Co. verzichten müssten, sondern darauf achten sollten, nicht zu viel zu „snacken“. Denn wenn die Kinder ständig zwischendurch Schokolade, Säfte und vieles mehr konsumierten, seien die Zähne in einer Endlosschleife den Angriffen gemeiner Säuren ausgesetzt. Gerade um das zu verhindern, ist es wichtig, dass auch die Eltern wissen, worum es geht.

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